23.03.2020

Dominic Deville

«Deville» kommt auch in Krisen-Zeiten

Die aktuelle Pandemie betrifft auch «Deville»: Die neue Staffel startet in reduzierter Form, voraussichtlich aus den eigenen Redaktionsräumen.

WC-Papier-Engpässe im Supermarkt, soziale Vereinsamung am Busbahnhof und selbst Bello kriegt zum Gassi gehen einen Mundschutz verpasst. Dominic Deville und sein Team kehren auf den Bildschirm zurück und nehmen sich der Coronakrise an. Schonungslos, bitterböse und mit viel Selbstironie. Hand drauf! Oder besser nicht.

Mit dabei ist diesmal Martina Hügi, «die in der Schweizer Slam-Poetry-Szene schon lange kein Geheimtipp mehr ist», wie SRF in einer Mitteilung schreibt. Die Thurgauerin hinterfrage mit viel Humor den alltäglichen Wahnsinn: Realität ist, was man daraus macht. Und sie macht daraus Kabarett.

Gemeinsam mit seinem Sidekick, dem Autor und Filmemacher Patrick Karpiczenko, nimmt Dominic Deville in seiner Late-Night-Show die Ereignisse der vergangenen Woche satirisch unter die Lupe.

In den nächsten Ausgaben «Deville» starten ohne Publikum und nicht wie gewohnt aus dem Folium im Sihlcity in Zürich, sondern sie werden in den eigenen Räumen aufgezeichnet. «Deville» wird extern produziert. 

SRF zeigt die neunte Staffel «Deville» ab dem 29 März, neun Mal, jeweils am Sonntag um 21.40 Uhr auf SRF 1. (pd/eh)



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