14.11.2019

Chalet Muri

Gelungener Auftakt in Zürich

Die Berner Kultveranstaltung wechselte von Bern an die Bahnhofstrasse. 170 Gäste hörten Kunstfälscher Wolfgang Beltracchi zu.
Chalet Muri: Gelungener Auftakt in Zürich
Begeisterten das Publikum (v.l.): Kunstfälscher Wolfgang Beltracchi, Organisator und Marketingexperte Claudio Righetti und Bildhauer Igor Ustinov. (Bilder: Aurélia Marine)
von Matthias Ackeret

Grosser Aufmarsch am Mittwochabend in der Galerie des bekannten Zürcher Galeristen Guido Persterer: Rund 170 Gäste aus Politik und Showbiz nahmen an der ersten Veranstaltung des legendären Chalet-Muri-Talks an der Limmat teil. Organisator und Marketingexperte Claudio Righetti konnte dabei den berühmten Kunstfälscher Wolfgang Beltracchi sowie den Bildhauser Igor Ustinov, Sohn von Oscar-Preisträger und Nero-Darsteller Peter Ustinov, begrüssen. Das Thema ging – ganz klar – um Kunst. Auf grosse Beachtung stiess Beltracchis Aussage, wonach es unter einer Million Menschen nur einen wirklich begabten Künstler gäbe. Vor allem die modernen deutschen Maler, mit Ausnahme von Gerhard Richter, beherrschten ihr Handwerk nur mässig. Auch beim Schweizer Nationalmaler Ferdinand Hodler vermisse er jene künstlerische Leichtigkeit, die die ganz grossen Genies auszeichneten.

Brückenschlag zwischen Bern und Zürich

Claudio Righetti war nach dem Talk höchstzufrieden. Von seinen Veranstaltungen, die er regelmässig im Chalet Muri in Bern veranstalte, werde er künftig zwei in Zürich durchführen, wie er gegenüber persoenlich.com erklärte. Dies als «Brückenschlag» zwischen den beiden Städten. Die Eröffnungsrede hielt übrigens die langjährige Zürcher CVP-Nationalrätin Kathy Riklin, ein treuer Gast von Righettis Veranstaltungen.

Unter den Gästen befanden sich unter anderem Schauspieler Stefan Gubser, Kaberettist Marco Rima, Fotograf Alberto Venzago, Farner-CEO Roman Geiser, Verleger Oliver Prange, der St. Moritzer Gemeindepräsident Christian Jenny, FBM-CEO Christoph Bürge, Konzertveranstalter Albi Matter sowie die Musiker Marc Sway und Philipp Fankhauser.



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