24.05.2019

E-Commerce-Studie 2019

Versandkosten schrecken Online-Shopper ab

Die diesjährige Befragung von Y&R Wunderman zeigt: Rund um die Uhr einzukaufen, bequem alles über die Produktinformationen zu erfahren und die Produkte nach Hause geliefert zu bekommen sind die wichtigsten Treiber für den Erfolg.

Unsere Bedürfnisse beim Einkaufen seien so individuell wie unsere Terminkalender. Online könnten viele dieser Bedürfnisse immer besser bedient werden. Insgesamt zeigen die fünf wichtigsten Beweggründe für das Online-Shopping, dass Convenience das wichtigste Argument für die Schweizerinnen und Schweizer beim Einkauf im Netz ist, heisst es in einer Mitteilung.

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Weil man Produkte in einem Online-Shop nicht anfassen und testen kann, ist es für 86 Prozent der Online-Kunden sehr wichtig ausreichend Informationen zum Produkt vorzufinden. Auch Produktbilder sind für 75 Prozent der Kunden entscheidend, um ein Produkt beurteilen zu können.

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65 Prozent der Kunden zögern beim Kaufabschluss, wenn ein Online-Shop hohe Versandkosten erhebt. Und 36 Prozent der Befragten zögern, wenn die Rückgabe zu aufwendig ist, was dazu führt, dass die kostenlose Rücksendung heutzutage einfach erwartet wird.

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Kaufkanal nach Kategorie gewählt

Die Produktkategorie bestimmt über welchen Kanal sich ein Konsument bevorzugt informiert. Flug- und Event-Tickets werden mehrheitlich online recherchiert, aber nicht zwingend auch online eingekauft. Bei Lebensmitteln und Medikamenten hingegen ziehen es die Kunden vor sich im Laden über Produkte zu informieren, auch wenn sie diese vielleicht dann übers Internet einkaufen.

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«Mobile First» ist für jeden E-Commerce-Anbieter die Devise für die Zukunft. Mit gut optimierten Shopping-Apps oder Responsive-Umsetzungen sichert man sich einen wichtigen Wettbewerbsvorteil. 31 Prozent der Digital Natives geben an, ein bis drei Mal pro Monat über ein Mobile Device einzukaufen – das ist ein Plus von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ein deutlicher Zuwachs ist auch bei den Digital Immigrants und den Silver Surfern zu beobachten. 28 Prozent der Digital Immigrants geben sogar an wöchentlich eine Transaktion mit ihrem Smartphone zu tätigen.

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Schon rund 40 Prozent der Schweizer Wohnbevölkerung nutzt Mobile Apps für das Online Shopping. Nach wie vor hält sich dabei Zalando auf dem ersten Platz, wobei sich Wish auf dem zweiten Platz etabliert hat und China die Türen zu den Schweizer Kundinnen und Kunden öffnet.

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Handy spielt auch im Laden eine Rolle

Auch beim Einkauf im Laden gehört das Smartphone heute ganz selbstverständlich dazu. Um Preise zu vergleichen, Produktinformationen zu recherchieren, Freunde um Rat zu fragen oder um von Promotionsmassnahmen zu profitieren. 39 Prozent der Digital Immigrants geben an, ihr Smartphone für Rabatte und Aktionen oder für Promotions-Codes und Coupons zu nutzen – bei den Silver Surfern sind es immerhin noch 25 Prozent bzw. 28 Prozent.

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Für die Studie wurden 2000 Personen im Alter zwischen 14 und 69 Jahren aus der Deutsch- und Westschweiz online zu ihrem Shopping-Verhalten befragt. Für den Quervergleich unterteilt die Studie die Online-Bevölkerung in drei Generationen: «Digital Natives» (14–29 Jahre), «Digital Immigrants» (30–54 Jahre) und «Silver Surfer» (55–69 Jahre). Die Stichprobe ist repräsentativ gemäss den offiziellen Strukturdaten der Schweiz.

Verantwortlich bei Y&R Wunderman: Yvan Piccinno (Gesamtverantwortung, Managing Director), Philip Zsifkovits (Strategic Planner), Jonathan Fearns (Business Development Lead). (pd/log)



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