14.02.2021

Vorwürfe gegen RTS

Aufklärung zieht sich in die Länge

Bis Mitte Januar sind bei der Whistleblower-Hotline des Westschweizer Fernsehens weitere Hinweise zu den Belästigungsfällen eingegangen, wie der SonntagsBlick schreibt.

Die Aufklärung der Belästigungsfälle beim Westschweizer Fernsehen (RTS) verzögert sich. Wie der SonntagsBlick berichtet, dauern die Untersuchungen bis April. Die Experten hätten mehr Zeit erbeten, um die Untersuchungen sorgfältig durchzuführen und die Berichte zu erstellen.

Bei der Whistleblower-Hotline, die für die RTS-Mitarbeitenden bis am 15. Januar 2021 geöffnet war, seien weitere Hinweise eingegangen, zitiert das Blatt SRG-Mediensprecher Edi Estermann. Etwa 230 Personen mit diversen Anliegen hätten sich gemeldet. Beim Tessiner Sender RSI seien 40 zusätzliche Meldungen eingegangen. Die Tessiner Resultate werden laut Estermann im zweiten Quartal 2021 erwartet.

Ende Oktober 2020 hatte die Westschweizer Zeitung Le Temps unter Berufung auf anonyme Quellen enthüllt, dass es innerhalb von RTS während Jahren zu Mobbing und zu sexueller Belästigung gekommen sei. Angeschuldigt wurden drei Mitarbeiter, darunter Darius Rochebin, langjähriger Moderator der RTS-Tagesschau (persoenlich.com berichtete). (sda/lom)



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