02.07.2020

Finanzkommission

Kleine Zeitungen sollen gefördert werden

Tageszeitungen mit weniger als 40'000 Exemplaren sollen keine höheren Zustelltarife zahlen müssen.
Finanzkommission: Kleine Zeitungen sollen gefördert werden
Die Medienkommission wird sich im August im Detail mit dem Massnahmenpaket zugunsten der Medien befassen. (Bild: Keystone/Gaëtan Bally)

Die Finanzkommission des Nationalrats will nicht, dass Tageszeitungen mit einer Auflage von weniger als 40'000 Exemplaren höhere Zustelltarife zahlen müssen. Sie beantragt der federführenden Medienkommission (KVF), diese von der Tariferhöhung auszunehmen, den Post und Medien ausgehandelt haben.

Das entschied die Finanzkommission mit 22 zu 2 Stimmen bei einer Enthaltung, wie die Parlamentsdienste am Donnerstag mitteilten. Ansonsten will sie weitgehend den Beschlüssen des Ständerats zur indirekten Presseförderung folgen.

Dieser hatte in der Sommersession entschieden, den Bundesbeitrag an die indirekte Presseförderung gegenüber dem Bundesratsentwurf um 50 Millionen Franken auf jährlich 120 Millionen Franken aufzustocken (persoenlich.com berichtete). Kürzungsanträge sind in der Finanzkommission mit 18 zu 7 Stimmen gescheitert. (sda/cbe)



In einer ersten Version hiess es in der Agenturmeldung fälschlicherweise, dass die Finanzkommisson kleine Zeitungen nicht zusätzlich fördern will.



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