18.12.2000

Anzeigenvolumen

November bügelt Oktober aus

Das belegt die Inseratestatistik der Schweizer Presse.

Die Anzeigenumfänge der Zeitungen und Zeitschriften haben im November so stark zugelegt, dass die Oktoberdelle bereits mehr als ausgebügelt ist. Auch die Stellenanzeigen legten wieder im üblichen Rahmen zu. Das belegt die Inseratestatistik der Schweizer Presse. Mit einem deutlichen Plus im kommerziellen Bereich von 5.9 Prozent und einem Zuwachs von 34.7 Prozent bei den Stelleninseraten hat sich das Anzeigenvolumen der Zeitungen vom Oktoberloch bereits wieder erholt. Insgesamt kommen die Zeitungen im November auf ein Plus von 11.1, die Anzeiger auf 17.7 und die Zeitschriften auf 8.3 Prozent. Aufkumuliert für die ersten elf Monate des Jahres liegen die Zeitungen 6.9, die Anzeiger 12.5 und die Zeitschriften 5.2 Prozent über den Vorjahreswerten.

Das satte Plus der Zeitungen ist im kommerziellen Bereich zum grössten Teil den Wochenzeitungen zu verdanken. Diese profitierten in der deutschen Schweiz stark davon, dass insgesamt 42 statt 37 Ausgaben erschienen sind. In der Westschweiz steuert ausserdem ein erst im Dezember letzten Jahres lancierter Titel fast die Hälfte des Zuwachses bei. Die grossen Tageszeitungen legten in der deutschen Schweiz um vergleichsweise bescheidene 2.7 Prozent zu, in der Westschweiz büssten sie sogar 3.0 Prozent ein.

Im Gegensatz dazu nahmen in der Westschweiz vor allem die Stellenanzeigen massiv zu. Mit 54.0 Prozent erzielten sie einen Zuwachs, der in diesem Jahr nur gerade im Mai noch knapp übertroffen wurde. In der deutschen Schweiz bewegt sich das Plus mit 31.6 Prozent im üblichen Rahmen, im Tessin fällt es mit 16.7 Prozent dagegen unterdurchschnittlich aus. Während in der deutschen Schweiz der grössere Teil des Seitenzuwachses an die grossen Tageszeitungen ging, entfielen in der Westschweiz auf die grossen und mittleren Tageszeitungen mit 142 jeweils genau gleich viele zusätzliche Seiten.



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