«Das Ende war abrupt», gesteht Roger Schawinski am Mittwochmorgen in der «Morgenkolumne» auf Radio 1 ein. Nach einem Streit mit Markus Somm beendete der Gesprächsleiter am Montagabend die Sendung «Roger gegen Markus» – er hatte keine Lust mehr (persoenlich.com berichtete). Die von persoenlich.com zuerst verbreitete Meldung wurde von diversen Medien aufgegriffen.
Somm und er seien sich derart in die Haare geraten wie noch nie, so Schawinski im Interview auf seinem eigenen Sender. «Es lupfte mir den Hut.» Nebst dem Reizthema Donald Trump werde die Sendung momentan auch unter erschwerten Bedingungen aufgezeichnet. Somm weilt derzeit in den USA, der Talk muss über eine Internetleitung geführt werden. Der persönliche Kontakt fehle so. «Wegen der Zeitverschiebung ist es für Markus Somm zum Aufnahmezeitpunkt morgens um 6 Uhr, das ist vielleicht nicht ganz optimal», so der Moderator.
Vielleicht gebe es die Sendung nächste Woche noch, sagte Schawinski noch am Montag. «Ich bin überzeugt, dass sie auch am kommenden Montag wieder stattfindet.» Bereits unmittelbar nach dem hitzigen Talk hätten sich die beiden Kontrahenden telefonisch ausgesprochen. Und: «Wir werden am Samstag ein längeres Gespräch führen, und ich bin überzeugt, dass wir uns da finden werden.» Schliesslich seien Somm und er privat befreundet.
Markus statt Roger
Früher hiess das Talkformat «Roger gegen Roger». Statt Somm war «Weltwoche»-Chef Roger Köppel zu Gast. 2015 wurde die Sendung wegen «unergiebiger» Debatten aus dem Programm genommen. Kurz darauf feierte der Talk als «Roger gegen Markus» ein Comeback.
Legendär ist auch die SRF-Sendung «Schawinski», als Satiriker Andreas Thiel zu Gast war. Die Talkshow lief Ende 2014 komplett aus dem Ruder.

