26.01.2007

IG PRG

"Halbierung der Plakatstellen fördert Werbewirkung"

Reaktion auf die Stellungnahme der Schweizer Werbung.

Die IG Plakat, Raum und Gesellschaft (IG PRG) will mittels einer Petition erreichen, dass die Werbung auf öffentlichem Grund in der Stadt und im Kanton Zürich um die Hälfte reduziert wird, um damit zu einem schöneren Orts- und Landschaftsbild beizutragen. Piero Schäfer, Kommunikationsverantwortlicher der SW, kritisierte in einer Stellungnahme, dass die Forderung der IG PRG bloss eine Fortsetzung der Hatz gegen Werbung mit qualitativ argumentierten Verboten sei.

Die IG PRG hält nun auf die Reaktion der Schweizer Werbung fest, dass sie nicht der Ansicht ist, dass die Redzuierung der Plakatwerbung gesetzlich festgeschrieben sein muss, sondern hofft, dass Selbstregulierungsmechanismen kostspielige und administrativ aufwändige Gesetze zu verhindern wissen. Fragen der Normierung von Plakatstellen, der Tradition des Mediums und der von den Plakatgesellschaften belegten Beliebtheit (immerhin 950'000 Schweizerinnen und Schweizer sollen laut IG PRG Plakatwerbung als störend empfindenI seien nicht Thema.

Die IG PRG ist überzeugt, dass sich eine Halbierung der Plakatstellen auf eine Weise durchsetzen lässt, die für die Werbeindustrie kaum schmerzlich ist und das Image der Stadt und die Werbewirksamkeit des Plakats erhöht. So habe das Gesamtkonzept 92 (GK92), welches Plakatwerbung in Zürich um 30 Prozent reduzierte, vor 16 Jahren die Werbewirksamkeit und das Image des Plakats gefördert und die Stadt attraktiver gemacht.



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