11.11.2020

Bleisch & Bossart

SRF lanciert Philosophie-Format auf YouTube

«Direkt, in Mundart und frei von Tabus»: Barbara Bleisch und Yves Bossart philosophieren über Kinder, Strafen, Tod und andere grosse Fragen.

Für das neue YouTube-Format «Bleisch & Bossart» setzen sich Barbara Bleisch und Yves Bossart, um philosophische Positionen und Argumente auszutauschen zu Lebensfragen, die viele Menschen beschäftigen. «Direkt, in Mundart und frei von Tabus», wie SRF in einer Mitteilung schreibt. Die beiden Moderatoren der Sendung «Sternstunde Philosophie» nehmen sich in der ersten Staffel des YouTube-Formats ganz grossen Fragen an: Welchen Sinn hat das Leben? Warum haben wir Angst vor dem Tod? Sie geben aber auch Einblick in ihre Lebenswelt als Eltern, Bürger und mündige Konsumenten: Wie schlimm ist Inkonsequenz oder welche Strafen sind gerecht?

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Bei «Bleisch & Bossart» handelt es sich um eine Neuerung, die Direktorin Nathalie Wappler anlässlich der grossen Reorganisation bereits im August erwähnte (persoenlich.com berichtete). Und SRF-Kulturchefin Susanne Wille kündigte im Interview mit persoenlich.com ein Format an, das auf den Moderatoren aufbauen, denn sie seien «starke Persönlichkeiten».

Der Ausbau auf Drittplattformen wie etwa YouTube sei der Anfang einer weitergehenden Entwicklung, erklärt Wille am Donnerstag auf Anfrage von persoenlich.com. Und weiter: «Wir holen das Feedback der Zuschauerinnen und Zuschauer ein, um das Format weiterzuentwickeln und auch Neues auszuprobieren. Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen, wie Aristoteles meinte.»

Die beiden Moderatoren haben darüber hinaus weitere neue Aufgaben: Bleisch beantwortet Publikums- Zuschriften aus der «Sternstunde Philosophie» und Fragen, die Zuschauende unter den Videos auf dem YouTube-Kanal von SRF Kultur gestellt haben. Bossart wiederum liefert ein Philosophie-Kit für den Hausgebrauch: vom Ad-Hominem-Argument bis zum Sein- Sollen-Fehlschluss.

Die erste Staffel läuft seit dem 10. November. Die Folgen werden jeweils dienstags um 17 Uhr auf Play SRF sowie dem YouTube-Kanal von SRF Kultur veröffentlicht. (pd/eh)



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