13.05.2019

Dominik Imseng

«Ich bin ein angewandter Verhaltensökonom»

Der frühere Werber Dominik Imseng hat ein Buch über «Creative Problem Solving» geschrieben. Darin schildert er, wie aus einem Nachteil ein Vorteil wird. Am Dienstag findet in Zürich die Vernissage statt.
von Matthias Ackeret

Herr Imseng, wieso der Titel «Der einarmige Judo-Champion»?
Weil er für Kopfkino sorgt und die Grundaussage meines Buchs transportiert: Nichts ist unmöglich, wenn man eine gute Idee hat. Das beweise ich mit 50 Geschichten aus allen Bereichen und Zeiten. Und eine davon handelt eben von einem einarmigen Judoka, der trotz Handikap ein Turnier gewinnt. Ich verrate nur soviel: Er hebelt mit einem kreativen Dreh die Konkurrenz aus.

Wie waren die Reaktionen?
Erfreulicherweise sehr positiv. Das Buch wird als «Rolf Dobelli für Kreativität» betrachtet und findet sich schon in der Aktentasche diverser CEOs. Tatsächlich gilt es ja heute, mit immer weniger Ressourcen immer mehr zu bewirken. Dank der Hebelgesetze der Kreativität lässt sich diese Herausforderung meistern.

Warum ist die Buchvernissage erst jetzt, sechs Monate nach Erscheinen des Buches?
Ich wollte nicht in erster Linie mich selbst feiern, sondern das Buch. Und zwar dann, wenn es dafür einen guten Grund gibt: die zweite Auflage.

Wie läuft die Vernissage ab?
Es wird eine unklassische Lesung geben. Und dank Überraschungsgästen mache ich das Buch gleichsam lebendig.

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Planen Sie bereits ein nächstes Buch?
Man soll nie «nie» sagen. Marcus Gretener hätte aber bestimmt nichts dagegen, wenn ich ihn vorerst beim weiteren erfolgreichen Aufbau unseres Beratungsunternehmens mit vollem Einsatz unterstütze.

Beratungsunternehmen? Sind Sie kein Werber mehr?
Nein. Von allen Formen, wie Kreativität zur Bottom Line eines Unternehmens beitragen kann, ist Werbung bei weitem nicht die effektivste. Ich betrachte mich als angewandten Verhaltensökonomen, der wissenschaftliche Erkenntnisse nutzt, damit unsere Kunden schneller und effizienter ihre Ziele erreichen.

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Das Veranstaltungslokal Sphères in Zürich macht am Dienstag seine Bühne frei für die Buchvernissage von «Der einarmige Judo-Champion». Das Buch ist im Hermann Schmidt Verlag in Mainz erschienen.

14. Mai, 19 Uhr, Sphères Zürich. Eintritt frei.

 

 



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