05.11.2018

Heimat Zürich

Jungfreisinnige warnen vor «Jobkiller»

Eine unkonventionelle Polit-Kampagne will den Abstimmungskampf um die Selbstbestimmungsinitiative aufmischen. Heimat Zürich hat die Kampagne dazu entwickelt.

Die Kampagnen für und gegen die Selbstbestimmungsinitiative sind seit Wochen in der Öffentlichkeit präsent. Den Abstimmungskampf aufmischen wollen nun die Jungfreisinnigen Schweiz mit dem Fokus auf einen bisher wenig thematisierten Aspekt: Wird die Initiative angenommen, wären internationale Abkommen nicht mehr verbindlich. Damit würde die Schweiz als Wirtschaftsstandort weniger attraktiv, was wiederum zum Abbau von Arbeitsplätzen führen würde – so das Argument.

Heimat Zürich hat im Auftrag der Jungpartei die Kampagne «Achtung Jobkiller» entwickelt, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt. Die Kampagne zeigt mehr oder weniger naheliegende, aber verlockende Handlungen, die zum Risiko für den eigenen Job werden können. Dennoch stellten diese leichtsinnigen Handlungen das kleinere Jobrisiko dar als die Selbstbestimmungsinitiative, schreibt die Agentur.

Die vielseitige Kampagne besteht aus online ausgesteuerten Filmen, Social Posts und Plakaten.

 

 


Andri Silberschmidt, Präsident der Jungfreisinnigen Schweiz, meint dazu: «Junge zum Abstimmen zu mobilisieren, ist schwierig. Es gibt Spannenderes als Polit-Kampagnen in ihrem Leben.» Deshalb wolle die Jungpartei zusammen mit ihrem Agenturpartner unterhaltsame und polarisierende Wege gehen.

Heimat Zürich ergänzt: «Politische Kommunikation ist meistens sehr langweilig und vorhersehbar. Ein bisschen kreativer Radau tut der Schweizer Politik gut.» Die Kampagne müsse weder allen gefallen noch von allen verstanden werden. Sie setzten bewusst auf Andersartigkeit.



Verantwortlich bei Jungfreisinnige Schweiz: Andri Silberschmidt (Präsident), Maja Freiermuth (Generalsekretärin); verantwortliche Kreativagentur: Heimat Zürich; Filmproduktion: Bubbles&Sons. (pd/as)



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