19.09.2019

KS/CS Kommunikation

Verband begrüsst einfachere Vorschriften

Das Parlament will die Preisbekanntgabe vereinfachen. Davon profitiere auch die Kommunikationswirtschaft.

Das Parlament will einfachere Vorschriften zur Bekanntgabe von Preisen. Der Nationalrat hat am Mittwoch eine Motion von Ständerat Filippo Lombardi, Präsident von KS/CS Kommunikation Schweiz, mit 120 zu 54 Stimmen überwiesen, gegen den Willen des Bundesrats und der rot-grünen Minderheit.

Der Vorstoss verlangt vom Bundesrat, die Preisbekanntgabeverordnung (PBV) anzupassen. In der Werbung sollen Preise und Rabatte nicht mehr auf jedem Werbemittel kommuniziert werden müssen. Verweise auf digitale Quellen – etwa QR-Codes oder URL – sollen genügen.

Damit hätten die Konsumenten, wo immer sie sind und wann immer sie Lust dazu haben, viel mehr Zeit und Musse, die zum Teil komplizierten und schwer entzifferbaren Preisinformationen zu studieren. Diese Lösung trägt dazu bei, dass die Konsumentinnen und Konsumenten künftig überlegter und besser informiert einen Kaufentscheid treffen, schreibt KS/CS Kommunikation in einer Mitteilung.

Von den vereinfachten Bestimmungen würde letztlich auch die Kommunikationswirtschaft profitieren. Einerseits ist der Aufwand gegenwärtig «in der Tat sehr gross», die komplexe PBV zu befolgen, heisst es weiter. Anderseits bestehe insbesondere für Marketingverantwortliche von Werbeauftraggebern nach wie vor das Risiko, bereits wegen geringfügigen Verstössen gegen die PBV in ein Strafverfahren verwickelt zu werden. (pd/sda/cbe)



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