12.10.2020

20 Minuten

Drei Corona-Infektionen auf Redaktion

Das Coronavirus wurde auch bei Mitarbeitenden bei 20 Minuten nachgewiesen. Nach dem positiven Test der Betroffenen wurde kurzerhand die gesamte Redaktion für zwei Tage nach Hause geschickt.
20 Minuten: Drei Corona-Infektionen auf Redaktion
Das Coronavirus hat auch in der Redaktion von 20 Minuten zugeschlagen. (Bild: Keystone/Gaetan Bally)
von Loric Lehmann

Nachdem am Wochenende bekannt geworden war, dass sich eine Mitarbeiterin bei Radio Top mit dem Coronavirus infiziert hatte, bekam persoenlich.com einen anonymen Input zur Situation bei der Redaktion von 20 Minuten. Darin hiess es, dass obwohl drei Personen positiv auf das Virus getestet wurden, alle wieder am Arbeitsplatz zurück seien.

Dies entspreche nicht genau den Tatsachen, sagte Eliane Loum-Gräser, Kommunikationsverantwortliche von 20 Minuten, gegenüber persoenlich.com. Es stimme zwar, dass sich drei Mitarbeitende der Redaktion von 20 Minuten in Zürich mit Covid-19 infiziert hätten. Zwei Mitarbeitende befänden sich derzeit auch immer noch in Isolation. Ein Mitarbeitender sei aber bereits vollständig genesen und seit Montag freiwillig zurück im Büro. Loum-Gräser betonte, dass die Rückkehr in enger Abstimmung mit den kantonalen Behörden erfolgte.

Zwei Tage Homeoffice für alle

«Die Gesundheit unserer Mitarbeitenden hat für uns oberste Priorität, weshalb wir nach Bekanntwerden der Fälle vorsorglich alle Mitarbeitenden der Redaktion für zwei Tage ins Homeoffice geschickt haben. In dieser Zeit haben wir alle weiteren Schritte gemeinsam mit den kantonalen Behörden definiert. Weitere Infektionen konnten so rasch ausgeschlossen werden», sagte die Kommunikationsverantwortliche.

Das Schutzkonzept von 20 Minuten sehe vor, dass der vorgegebene 1,5-Meter-Abstand zwischen den Mitarbeitenden jederzeit eingehalten oder eine Maske getragen werden muss. Zudem würden die Arbeitsplätze regelmässig desinfiziert und es stehe auch genügend Desinfektionsmittel für die Hände zur Verfügung.

20 Minuten ging weiter als Contact Tracing vorsieht

Ob die drei Mitarbeitenden sich am Arbeitsplatz oder im privaten Umfeld angesteckt hatten, habe man auch mithilfe des Contact Tracing nicht abschliessend klären können, so Loum-Gräser. Ihr war es aber wichtig, zu betonen, dass man mit der Verordnung von Homeoffice für alle Mitarbeitenden bereits weiter ging, als es die Schutzmassnahmen des Kantons vorsehen.

Zu konkreteren Fragen wollte man keine Stellung nehmen. Dies wurde mit dem Persönlichkeitsschutz der Mitarbeitenden begründet.



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