23.02.2020

Die Ostschweiz

Sonntagsausgabe mit Problemen gestartet

Die erste Ausgabe der digitalen Sonntagszeitung hat nur zur Hälfte ausgeliefert werden können.

Die erste Ausgabe der digitalen Ausgabe von «Die Ostschweiz für den Sonntag» ist mit technischen Problemen gestartet. In der neuen App konnten am Morgen nicht alle Artikel ausgeliefert werden. Statt den rund geplanten 20 Beiträgen waren zum Start nur die Hälfte verfügbar, darunter ein Gespräch mit einer Thurgauer Kantonsratskandidatin, die mit ihrer Wahlwerbung für Aufsehen sorgte (persoenlich.com berichtete).

«Wir haben ja durchaus eine Ausgabe, und unser ‹Best of› steckt da drin», so Chefredaktor Stefan Millius am Sonntagmorgen auf Anfrage von persoenlich.com. Der Rest mit Kolumnen und Lifestyle stehe wegen des technischen Problems noch aus. «Nächsten Sonntag sind dann alle Probleme bereinigt», verspricht Millius.

100'000 monatliche Abrufe

Seit bald zwei Jahren ist die regionale Onlinezeitung Die Ostschweiz aktiv und verzeichnet laut eigenen Angaben monatlich bis zu 100'000 einzelne Abrufe. Die meisten der Besucher lesen die Zeitung mit mobilen Geräten. Mit der App, die am Freitag lanciert wurde, soll ihnen ein einfacherer Zugang und ein verbessertes Leseerlebnis geboten werden, heisst es in einer Mitteilung.

Gleichzeitig bringe die App auch inhaltlichen Mehrwert. Neben den regionalen News und Hintergründen, die schon bisher die Basis bildeten, entstehen Journale, die mehrere Beiträge zu einem Thema sammeln, beispielsweise zu Gastronomie, Start-ups, Wein oder Events – stets mit Ostschweizer Bezug. Darunter sind auch wiederkehrende Journale, die in eigenen Bibliotheken zum bequemen Nachschlagen abgelegt sind. Eine «persönliche Zeitung» lässt sich zudem mit der Funktion «Artikel speichern» anlegen.

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Die grösste Neuerung sei nun die bereits angekündigte Die Ostschweiz für den Sonntag (persoenlich.com berichtete). Mit ihr reagiert die Ostschweizer Medien auf die Tatsache, dass es in der Region keine klassische Sonntagszeitung mehr gibt, heisst es in der Mitteilung weiter. Seit diesem Sonntag soll wöchentlich eine in sich geschlossene Ausgabe von Beiträgen geboten werden, die zum Teil aus Aktualität bestehen, zum Teil aus vertiefenden Beiträgen, Reportagen, Interviews und Kommentaren. Dazu kommen verschiedene Kolumnen und Rubriken. Die Ostschweiz für den Sonntag ist nur mit der App beziehbar und ist kostenlos.

Am Dienstag erscheint zudem die erste Ausgabe des Printmagazins von Die Ostschweiz in einer Auflage von 20'000 Exemplaren. Geplant sind sechs Ausgaben pro Jahr. (pd/cbe)



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